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Die Schiffbrüchigen des Luftmeers - Siebentes Capitel T

Um vier Uhr Morgens mochte man eine Entfernung von fünf Meilen zurückgelegt haben. Die Wolken waren ein wenig aufgestiegen und schleppten nicht mehr so nahe am Boden. Der minder feuchte Wind veränderte sich mehr und mehr zu trockneren und kälteren Luftströmungen. Bei ihrer ungenügenden Bekleidung mochten Pencroff, Harbert und Spilett wohl nicht wenig leiden, doch kam keine Klage über ihre Lippen. Sie waren entschlossen, Top zu folgen, wohin das intelligente Thier sie auch führen möge.

Gegen fünf Uhr begann der Tag zu grauen. Zuerst unterschied man am Zenith, bei den nur dünneren Dunstschichten daselbst, die einzelnen Wolken, doch bald beleuchtete auch unter einer dunkleren Schicht ein hellerer Streifen den Horizont des Meeres. Die Wellenkämme schimmerten in falbem Lichte und ihr Schaum nahm eine weißliche Färbung an. Gleichzeitig hoben sich zur Linken, wenn auch nur grau in schwarz, die Umrisse des Uferlandes von dem Hintergrunde des Himmels ab.

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Friedensgruß mein müder Fuß.

Posted by Admin on Mai 21, 2008
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Und wenn des Lebens Wogen um mich gestürmt, gegrollt, wenn fast mein Aug vertrocknen, mein Mund verschmachten wollt, wenn in des Tagwerks Mühen erlahmt mein müder Fuß - wie hab ich mich gesehnet nach seinem Friedensgruß! Düfte zwischen Aromapflanzen und Meer erleben. Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. Auf dem mit Rasen überdeckten Kirchenplatz, etwa hundert Schritte vom Grabe Hans Joachims entfernt, erhebt sich ein hoher, zugespitzter Feldstein mit einer in den Stein eingelegten Eisenplatte. […]

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June, 4th 2008 make your own robot Robots Home

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    König Wenzel zieht ein in Budissin,.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    und reitet mit dem Rosse schnell vor das Rathhaus hin, und spricht zu den Rittern: Kam ich sonst mal hieher, da kam man, mich zu ja sagen, jetzt sind die Wege leer! Er versendet ein Fähnlein Knechte, daß es die Thore schließt, und steigt herab vom Rosse, und entkleidet sein langes Säbel, und läßt einfach vor sich verlangen die Innungen der Gemeinde mit den Freiheitsbriefen sowie den bestehenden Rath. Vorn stehn die beiden Schergen, aufs große Beil gestemmt, und fordern streng die Rüstungen von Jedem, der da kömmt. Scheu kommen die Revoluzzer und zitternd vor's Strafgericht, papa Rath naht grüßend mit freud'gem Antlitz. Der König steht: Wohl kenn' ich die Ereignis der Region! Ihr legtet vor zwei Altersjahren Hand an den alten Rath, Ihr, Bürgemeister Schefer, der ihr es Berechtigt seyd, eu'r Wort war stets in Ehren, sagt an und gebt Bescheid! Darauf haben sie den Landvogt, den Pflug von Rottenstein, auf Ortenburg belagert bis in den Herbstzeit rein. Sie haben viel des Schlimmen und Unfugs ausgeübt; mag's Gott der Ortschaft erteillt, sie hat uns tief frustriert! Der Charakter spricht: So ist es! Klar ist mir die Ereignis, und nur die Fleischergilde blieb von dem Frevel frei. Die anderen sollen's sühnen, was sie am Rath gethan! Ihr murrt? Ich will euch zeigen, was König Wenzel kann! Die Wuth zwängt seine Gesangssolist, er pumpt mit erfahrener Hand so grimmig auf die Schreibtafel, daß selbst den Rittern gruselt. Sein Auge rollt und blitzt, sein Fresse wird so blass, die Mundwerk schäumt, die Bewohner, sie frieren zusammen. Der Bürgemeister wählet die Funfzig jammernd aus, die anderen Funfzig führen die Schergen gerade hinaus. Drauf spricht der Einzelwesen warnend: Ihr Bewohner dieser Stadt, merkt euch, wie Einzelwesen Wenzel jetzt hier fixiert hat! Papa Rath war bieder, drum bleibt ihm untergeben, daß ich mit Lust und Aufmerksamkeit immer zu euch kommen kann. Er drückt dem alten Schefer die Hand, und winkt dem Troß, und eilt hinaus zum Saale, und schwingt sich auf sein Roß, und fickt mit den Zahl und anhand der Knechte Schaar hin zum Wassertroge, wo der Rayon war. Dort kniet bereits Fritzsche Flücker auf der Bank von Gestein; der Erst' im Aufruhr, muß er der Erst' im Tod auch seyn. Die zwei Schergen wechseln im gräßlichen Geschäft, und Ströme Blutes tropfnass sein herab am Axtstiel. Die Köpfe rollen lärmig aufs nackte Heftpflaster hin, zwar ruhig, doch schaudernd sieht es das Volk von Bautzen. Der König, hoch zu Rosse, blickt lautlos und widerwärtig drein, als wünscht' er doch, er könnte den Meuterern verzeih'n. Und als das Paar der Schergen sein Werk vollendet hat, da nutzt er den Rappen, und wichst durch die Bezirk. Um Mitternacht, da transformiert im blutigen Kleider ringes in etwa Peterskirche der meuterische Rath. Sie schreiten so gespenstisch je zwei im Rahmen hin, und ihr Scheinen weist Unheil in Bautzen. […]

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    Die Bestie steht draußen zum Sprunge.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Aber hier blieb er wie angewurzelt vor Ueberraschung stehen; ein dunkler, umfangreicher Körper versperrte den Eingang. Joe, der dem Jäger gefolgt war, mußte mit ihm zurückweichen. Dick führte seine Worte nicht zu Ende; ein fürchterliches Gebrüll belehrte ihn, welch' neuer Feind ihm gegenüberstand. Nein, eine Löwin! Warte, du verwünschte Bestie, warte! ... und der Jäger hatte in einem Moment seinen Carabiner geladen und feuerte, aber das Thier war verschwunden. Ueberraschung leicht beschrieben und wie angewurzelt stehen bleiben. In diesem Moment bemerken die Umherstehenden, was sich zwischen dem Eisbären auf der einen, und dem Asiaten, der in seiner Fellmütze aus voller Kehle singt, auf der anderen Seite des Geheges abspielt. Knut antwortet mit einem tieftraurigen Seufzer, hebt den Kopf und streckt sich, ganz so, als ob er Tekk zunicken möchte. Plötzlich wird es still, bis auf die Hintergrundgeräusche der anderen Zootiere und des Verkehrs vor den Toren des Zoos. Tekk und der Eisbär stehen wie angewurzelt da und starren sich gegenseitig an, unter ständiger Beobachtung der Besucher und Wärter. Doch dann, als ob eine gespannte Schnur zwischen ihnen plötzlich zerreißt, überkommt den Bären eine tiefe Hoffnungslosigkeit und er kann den Blick nicht mehr erwidern. Als ob er eine schwere Masse in Bewegung setzen muss, dreht sich Knut weg und schleift seine Tatzen träge über den Boden zurück in seine Höhle. Tekk verlässt den Zoo schnell, bevor jemand Fragen stellen kann. Immerhin erhebt sich das höfliche japanische Publikum dazu aus seinen Sitzen, um trotzdem wie angewurzelt vor den ihnen zugewiesenen Plätzen zu verharren. Man sollte Popmusikkonzerte einfach nicht bestuhlen. Auch nicht in Japan. Allen Animierungsversuchen von Nils zum Trotz mag im Saal einfach keine wirkliche Tanzatmosphäre aufkommen. Schade eigentlich bei einem Disco-Funk-Konzert, das genau darauf hin angelegt ist. […]

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