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Die Schiffbrüchigen des Luftmeers - Zwölftes Capitel G

Da die Schwefelquelle ihnen keinen augenblicklichen Nutzen bot, so wandten sich die Colonisten nach dem Saume des dichten Waldes, der sich einige hundert Schritte vor ihnen hinzog.

Dort plätscherte, wie man vorausgesehen hatte, der Fluß mit munteren, klaren Wellen zwischen hohen röthlichen Ufern, deren Farbe das Vorhandensein von Eisenoxyd verrieth, lustig dahin. Nach eben dieser auffallenden Färbung nannte man ihn sofort den "Rothen Fluß".

Eigentlich bildete er nur einen breiten, tiefen und klaren Bach, der aus den Bergwässern genährt, halb als Sturzbach, halb als ruhiges Flüßchen hier ruhig über den Sand hinglitt, dort sich an Steingerölle brach oder in Wasserfällen herabfiel und so bei einer Länge von anderthalb Meilen und einer zwischen dreißig und vierzig Fuß wechselnden Breite nach dem See hinzog. Sein Wasser zeigte sich trinkbar, man durfte also auch annehmen, daß der See Süßwasser enthielt, ein Umstand von Gewicht für den Fall, daß man an seinen Ufern eine bequemere Wohnung, als die in den Kaminen, entdecken sollte.

Was die Bäume betrifft, welche einige hundert Schritte stromaufwärts das Ufer beschatteten, so gehörten sie zum größten Theile denjenigen Arten an, welche in den gemäßigteren Lagen Australiens oder Tasmaniens reichlich vorkommen, und nicht jenen Coniferen, welche die schon bekannten Theile der Insel bis auf einige Meilen von der Freien Umschau bedeckten.

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Dresden, 24.02.2010 19:21 Uhr Roboter bauen Hardware Software Roboter

Newsfeld

Auf Leben und Tod.

Posted by Admin on Mai 21, 2008
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Sanftes Mädchengesicht unter schüchternem Sommerhut, blaues Blütenauge, ich könnte dich lieben! Doch zages Träumen hält mich fest, und dich entführt die Flut. Und wieder wehen mit Fliederduft Accorde schmachtend, schwellend; und meine Seele zittert von süßem Sehnsuchtsschauer. […]

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June, 4th 2008 make your own robot Robots Home

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    Monte Solaro - klippenreiche Wildnis.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Des Solaro Königsstirne decken graue Tränenschleier: in der klippenreichen Wildnis spielt ein Weib auf einer Leier. Ihre blassen Hände beben wie von niegestilltem Hoffen, ihre schwarzen Haare flattern sturmgepeitscht um Fels und Schroffen - Möwenschrei, durch Schaum und Woge schmale weiße Schwingen sausen - und des Weibes heißer Herzschlag übertönt der Brandung Brausen. Monte Solaro, Island of Capri/Anacapri, Italy, Das war leichter angeraten als befolgt. Ich konnte den Schlummer nicht finden, trotzdem ich so müde war oder vielleicht eben deshalb und weil mir die Erregung der letzten Stunden qualvoll in den Nerven nachzitterte. Nur wie ein leichter Schleier senkte sich mir zuweilen der Schlummer auf die Augen; abenteuerliche Träume durchzuckten mein Hirn, und wenn ich die Lider aufschlug, dann war das Bild, das vor mir stand, seltsamer als mein Traum. Da saß der weißhaarige Greis im blassen Mondlicht vor mir, regungslos wie der Fels; aber ich brauchte nur den Kopf zu heben, und er wandte mir das düstere Antlitz zu. Und rings das Zwielicht des monderhellten Waldes, das Schimmern über dem Gestein, das Glimmern im morschen Holzwerk, dazu das leise Weben und Flüstern der Nacht; zuweilen, von ferne her, ein dumpfer Hall, vielleicht der Sturz eines morschen Baums, oder der gellende Ruf des Nachtvogels aus dem Geklüft. Und wer war's, der meinen Schlaf in der nächtlichen Wildnis bewachte vor den wilden Tieren, den wilderen Menschen? Diese Wirklichkeit war seltsamer als jeder Traum. Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches wechselten sich die Herrscher auf der Felseninsel in der Reihenfolge ab. Erst 1826 rückte der deutsche Maler und Schriftsteller August Kopisch mit seiner Entdeckung der "Blauen Grotte" Capri in den Mittelpunkt des damaligen Interesses. Vorerst war es die feine Gesellschaft, Adel oder eben Leute mit Geld, die Capri fortan zum Reiseziel ausmachten oder gar Wohnsitze errichteten. Auch der schwedische Arzt Axel Munthe wurde 1887 auf Capri seßhaft und ließ seine Traumvilla direkt am Steilhang des Monte Solaro errichten. Mit seinem Roman "Das Buch von San Michele" gelang Munthe ein literarischer Welterfolg. Das Buch wurde in fast allen Sprachen der Welt gedruckt und millionenfach verkauft. […]

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    Ich konnte nicht darüber lächeln. Ein Vaterherz .

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    ist eine heilige Sache; ich hatte ja auch einen Vater daheim, der oft für mich der Sorgen und Entbehrungen genug getragen hatte, und konnte also das begreifen. Endlich kam Selim Agha von dem Mutesselim zurück. Er verzehrte in der Küche sein Abendbrot, und dann gingen wir heimlich zum Juden. Selim Agha hatte die Wirkung des starken Weines zur Genüge kennen gelernt und nahm sich daher sehr in acht. Er trank nur in kleinen Schlückchen und auch sehr langsam. Wir mochten bereits dreiviertel Stunden beim Weine sitzen, und noch immer zeigte derselbe keine andere Wirkung auf den Agha, als dieser stiller und träumerischer wurde und sich sinnend in seine Ecke lehnte. Schon stand ich im Begriff, ihn zum Austrinken zu nötigen und zwei neue Krüge bringen zu lassen, als es draußen an die Thüre pochte. Wer ist das? frug der Agha. Das muß Halef sein. Weiß er, wo wir sind? Ja. Effendi, was hast du gethan! Aber er weiß nicht, was wir thun. Laß ihn nicht herein! - Wildnis - Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Anacapri können bei wenig Zeit an einem Tag abgeklappert werden. Als erstes Ziel empfiehlt sich der Monte Solaro. Das Licht über dem Golf von Neapel ist dabei am frühen Vormittag (und natürlich bei Sonnenaufgang) am schönsten. Weiter geht es nach Norden zur Villa San Michele, von der aus über die 800 Stufen der Phönizischen Treppe ein Abstecher in den Hafen von Capri unternommen werden kann. Auf dem Rückweg empfiehlt sich am Nachmittag ein Abstecher zur Blauen Grotte an der Nordwestküste von Capri, wenn das Sonnenlicht direkt in die Grotte scheint und den Sonnenuntergang auf Capri erlebt man am besten am Faro di Punta Carena, einem romantischen Leuchtturm an der Südwestspitze der Insel. Nachdem ich aber erfahren hatte, dass Capri nicht nur eine Insel, sondern auch eine Stadt ist, lernte ich auch das Nachbarstädtchen Anacapri kennen. Etwas erhöht gelegen blickt es auf Capri hinab und gibt mir das angenehme Gefühl, fernab von jeglichem Ferientrubel zu sein. Hier spaziere ich durch lauschige Gärten prachtvoller Häuser, auf antiken Treppen der alten Griechen und lasse mich vom Sessellift auf den Monte Solaro kutschieren, von dessen Gipfel mein Blick bis nach Neapel und die Berge im Süden Kalabriens fällt. […]

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