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Die Schiffbrüchigen des Luftmeers - Zwölftes Capitel H

In dieser Jahreszeit, nämlich zu Anfang April, dem Monat, der dem October unserer nördlichen Erdhälfte entspricht, d.h. also gegen Anfang des Herbstes, fehlte es ihnen noch nicht an Belaubung. Vorzüglich erkannte man Kasuarbäume und Eukalypten, deren einige im Frühlinge ein dem orientalischen ganz gleichkommendes Manna liefern mußten. In den Lichtungen erhoben sich wohl auch australische Cedern, bedeckt mit jener Moosart, die man in Neu-Holland "Tussac" nennt. Die Kokospalme dagegen, welche sich auf den Pacifischen Archipelen so reichlich vorfindet, schien der wahrscheinlich unter zu hohem Breitengrade liegenden Insel gänzlich abzugehen.

"Wie schade! rief Harbert, ein so nützlicher Baum mit so schönen Nüssen!"

Vögel gab es in den wenig dichten Zweigen der Kasuarbäume und Eukalypten, welche den Flügelschlag jener nicht behinderten, in großer Menge. Schwarze, weiße und graue Kakadus, Papageien und Sittige in allen denkbaren Farben, "Könige" in prächtiges Grün und leuchtendes Roth gekleidet, blaue Loris und "Blue-mountains" erschienen farbenschillernd, als sähe man sie durch ein Prisma, und flogen mit ohrenzerreißendem Geschwätz umher.

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Dresden, 24.02.2010 19:21 Uhr Roboter bauen Hardware Software Roboter

Newsfeld

Zu besserm Leben.

Posted by Admin on Mai 21, 2008
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Denn warum sollt er auch beben, Bald entweicht des Grabes Nacht, Bald kehrt er zu besserm Leben, Bald wird er sich neu erheben, Wie die Sonn in hehrer Pracht. Quelle: Gedichte Franz Grillparzers 1872. Leben des ersten Einsiedlers - Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. Wenn ein Glück, wenn ein Haschen nach neuem Glück in irgendeinem Sinne das ist, was den Lebenden im Leben festhält und zum Leben fortdrängt, so hat vielleicht kein Philosoph mehr Recht als der Zyniker: denn das Glück des Tieres, als des vollendeten Zynikers, ist der lebendige Beweis für das Recht des Zynismus. Zu allem Handeln gehört Vergessen: wie zum Leben alles Organischen nicht nur Licht, sondern auch Dunkel gehört. Seine in englischer und französischer Sprache abgefassten Reisebeschreibungen machten ungeheures Aufsehen. In Deutschland wurden die Entdeckungen namentlich durch seinen Begleiter auf der zweiten Reise, unsers Landsmann Reinhold Forster, bekannt. Schließlich gesellten sich zu ihnen auch Leute, welche die Gabe hatten, die neuentdeckte Inselwelt in Europa populär zu machen, wie Kotzebue und Chamisso. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Man sprach zu der Zeit von den Südseeinseln wie von einem wiedergefundenen Paradies. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. Man ließ sich hierin auch nicht durch die Tatsache beirren, dass Cook auf seinen späteren Reisen schon heftige Zusammenstöße mit diesen vermeintlichen Paradiesbewohnern hatte; Enttäuschungen, die sich in der Folgezeit noch häuften. Die Südsee-Schwärmerei war nun einmal Mode geworden, und immer neue Forscher und Abenteurer zogen aus, die so schnell berühmt gewordenen Inseln zu besehen. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf Kolonialerwerb ausgehenden Vertreter der Großmächte. […]

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June, 4th 2008 make your own robot Robots Home

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    Am Siegestor in Händen einen Blumenstrauß.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Es stand ein Mann am Siegestor, der an ein Weib sein Herz verlor. Schaut sich nach ihr die Augen aus, in Händen einen Blumenstrauß. Zwar ist dies nichts Besunderes. Ich aber ich bewunder es. Schleicht nicht wie die Diebe uns in Haß und Liebe! Sonst kann sich's begeben, daß wir uns beleben, daß sich unsre Hemmung, Sperrung und Beklemmung plötzlich eurer wehrt und euch fliegen lehrt, werte Psychologen, in graziösem Bogen. Schloss Linderhof zitiert in seiner Gestalt französische Lustschlösser (Maisons de Plaisance) des 18. Jahrhunderts, die Ludwig aus zeitgenössischen Kunsttraktaten und späteren Beschreibungen kannte. Ebenso werden Motive des bayerischen Rokokos in der Münchner Residenz und Schloss Nymphenburg, Amalienburg aufgegriffen. In der Gesamtstruktur ist es jedoch ein eigenes Bauwerk ohne direkte Vorbilder. Von nicht unerheblicher Bedeutung ist die Tatsache, dass Ludwig II. bei den Bauarbeiten für Schloss Linderhof zu einem erheblichen Teil Holz aus der Umgebung verwenden und die Arbeiten von ansässigen Holzarbeitern ausführen ließ. Es ist dem Schloss nicht anzusehen, dass es eigentlich voll aus Holz gebaut und nur mit Putz verkleidet ist. Etwa zu diesem Zeitpunkt führte der König auch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ein. Wald zu tauschen gegen Ackerland 1/4 Gerechtigkeit - Die positive Kohlendioxidspeicherleistung durch das Baumwachstum kann nur im Verbund mit der sich zeitlich anschließenden Holznutzung umfassend betrachtet werden. Werden Wälder nachhaltig und naturnah bewirtschaftet wie dies z. B. in den meisten Wäldern Europas geschieht und durch Zertifizierungssysteme gewährleistet wird wird das vom Baum gebundene Kohlendioxid als Kohlenstoff im Holzkörper gespeichert. Durch die anschließende Holzverwendung wird dieses über einen langen Zeitraum gespeichert. Dies können z. B. bei einem Holzbauwerk 80 Jahre sein, in Einzelfällen auch deutlich darüber. Holzprodukte können sogar wiederverwendet werden, wodurch die im Wald erfolgte Kohlenstofffixierung zeitlich verlängert wird, bevor der gespeicherte Kohlenstoff, z. B. bei der energetischen Holznutzung, als Kohlendioxid wieder an die Atmosphäre abgegeben wird. […]

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    Es kam ein Jungfräulein.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Es kam ein Jungfräulein gegangen, Die sang es immerfort, Da haben wir Vöglein gefangen Das hübsche, goldne Wort. Das sollt ihr mir nicht mehr erzählen, Ihr Vöglein wunderschlau; Ihr wollt meinen Kummer mir stehlen, Ich aber niemanden trau. Quelle: Heinrich Heine Lieder Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org In Franken ist der umgekehrte Gebrauch, daß die Eltern von den Kindern mit den sogenannten Kindelruthen begrüßt werden. Gemeinlich geschieht es auf die Hände, dazu spricht man: schmeckt der Pfeffer gut? 166. Dies Auskindeln ist bei den Protestanten eben so üblich, wie bei den Katholiken. S. Kindertag. Die Ruthen werden von solchen Gewächsen gebunden, welche um diese Jahrszeit noch grün sind, oder es werden auch nur einzelne Zweige von Buchsbaum, Rosmarin, Lorbeer, Pomeranzen genommen und damit gefitzelt. Schon in den alten Zeiten wurde er als ein Festtag angesehen und unter dem Namen Fest oder Tag der unschuldigen Kindlein (dies innocentium puerorum) mit allerlei Gebräuchen begangen. Von den sieben Thoren der Stadt sind gegenwärtig nur vier offen: an der Westseite das Hebronthor, aus dein man nach Bethlehem und Jaffa geht, im Nord westen das schön verzierte Damaskusthor, durch welches die Strasse nach Nablus und Galiläa führt, im Osten, dem Oelberg zugekehrt, das Stephansthor, das von den arabischen Christen, weil es der Ausgang nach dein sogenannten Grab der Jungfrau Maria ist, Bab Es Sitti Marjam benannt wird, endlich im Südwesten das Zionsthor. In der Nähe des letzteren befinden sich an der inneren Seite der Stadtmauer die Hütten der Aussätzigen, etwa ein Dutzend niedrige, aus Mörtel und Steinbrocken zusammengeklebte Geniste ohne Fenster, bewohnt von ungefähr dreissig Kranken beiderlei Geschlechts, die nur von milden Gaben leben. Grosse öffentliche, dem gesannnten Publikum zugängliche Plätze sind fast gar nicht vorhanden. Das Ganze zerfallt in vier Ilareth oder Quartiere, die nach den Religionsparteien das mohammedanische, das christliche, das armenische und das jüdische heissen, doch sind die Bekenner des einen Glaubens jetzt nicht mehr gehindert, sich im Bereich der Andersgläubigen anzusiedeln. […]

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