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Koch-feuer-neger-rostbraten

Die Schiffbrüchigen des Luftmeers - Zwölftes Capitel P

Eine Meile weit zog man noch in nördlicher Richtung weiter; als sich die erwartete Flußmündung aber auch bis dahin nicht auffinden ließ, kehrte die Gesellschaft um, und erreichte längs des linken Ufers der Mercy gegen halb fünf Uhr die Kamine wieder.

Das Feuer ward wieder entzündet, und die beiden Köche, – Nab als Neger, und Pencroff als Seemann von Natur dazu bestimmt – bereiteten hurtig einen duftenden Aguti-Rostbraten, dem man willig alle Ehre anthat.

Als sich nach eingenommener Mahlzeit Alle zum Schlafe niederlegen wollten, zog Cyrus Smith noch mehrere kleine Pröbchen verschiedener Mineralien aus seiner Tasche.

"Liebe Freunde, sagte er nur, hier ist ein Magnet-Eisenstein, hier Pyrit, ferner Thonerde, Kalk und hier ein Stückchen Kohle – das ist, was die Natur uns liefert, und repräsentirt ihren Antheil an der gemeinsamen Arbeit!

Morgen gehen wir an die unserige!"

Fußnote:
* Ein Name, den die Amerikaner kleinen, unbedeutenden Wasserläufen geben.

** Diese Bemerkung ist offenbar unrichtig. Abgesehen davon, daß das Original nur 35° C. als die menschliche Körpertemperatur, dagegen 45° Fahrenheit, d.h. 37,2° C., angiebt, so fühlt man mit der Hand eine solche Temperatur im Wasser, seines besseren Wärmeleitungsvermögens wegen, sehr merkbar als warm.

Anm. des Uebersetzers
*** Gegen 200 Hectaren.

Quelle:
Die geheimnisvolle Insel
Bekannte und unbekannte Welten
Abenteuerliche Reisen von Julius Verne 1876
www.zeno.org

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Dresden, 24.02.2010 19:21 Uhr Roboter bauen Hardware Software Roboter

Newsfeld

Täuschung im Mondesschimmer.

Posted by Admin on Mai 21, 2008
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Ich ruhte aus vom Wandern, Der Mond ging eben auf, Da sah ich fern im Lande Der alten Tiber Lauf, Im Walde lagen Trümmer, Paläste auf stillen Höhn Und Gärten im Mondesschimmer – O Welschland, wie bist du schön! Der Mond schien durch die wenigen Wolken herab. Am Tage schlief er zu den Füßen der Schneekönigin. Als er daher ein Licht erblickte, welches ihm nicht weit entfernt schien, gieng er darauf zu, und wie er sich ganz nah dabei glaubte, so schien das Licht plötzlich wieder in weiter Entfernung zu seyn, und schimmerte nur ganz schwach durch den Nebel. Wir haben in den letzten zwei Wochen einiges gefüllt. So sehr auch Morty darüber erstaunte, ward er doch dadurch keineswegs entmuthiget, denn er dachte: das sey ein Licht, welches die heilige Gobnate gesendet habe, um seine Füße sicher durch das Gebirg zu ihrer Kapelle zu leiten. Der Weg gieng durch eine Berggegend mit vielen Kreuzwegen und Nebenpfaden, so daß es für einen Fremden, wie Morty, schwer fiel ohne Führer sich zurecht zu finden. Er war sogleich bereit dazu und in der Absicht keine Stunde zu verlieren, fieng er noch denselben Nachmittag seine Reise an. Er war noch nicht sehr weit gekommen, als schon die Nacht anbrach. Es war nachmittags und der Himmel von wolkenloser Bläue. So groß sein Eifer war, das Ziel seiner Wallfahrt zu erreichen, und so sehr er sich selbst antrieb, wurde er doch, als die Nebel immer dichter und dichter wurden, zuletzt ungewiß, ob er auf rechtem Wege sey. Zum letzten Mal war dies so spät im Jahr 1987 der Fall. O, wenn Einer von ihnen jetzt nicht gefehlt hätte! Sie nähert sich dem Blinden und setzt sich neben ihn. Auch das nächtliche Spiel war ihm nicht mehr fremd. Die Möglichkeit einer Insel wie aus dem Geologielehrbuch. Unverhüllte Natur. Gewaltig bewegte Landschaft. Es dampft, zischt, sprüht, glüht und blüht. Und nicht zu sagen ist es, mit welcher Liebe ihn die Provinzen alle empfangen würden, die unter dieser Fremdlingsfluth gelitten haben, mit welchem Durst der Rache, mit welcher eisernen Treue, mit welcher Frömmigkeit, welchen Thränen. […]

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June, 4th 2008 make your own robot Robots Home

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    Reise nach Liliput - Erstes Kapitel.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Der Verfasser gibt Nachricht von seiner Person und seiner Familie. Seine erste Veranlassung zu Reisen. Er leidet Schiffbruch, sucht sich durch Schwimmen zu retten, erreicht wohlbehalten den Strand von Liliput, wird gefangengenommen und in das Innere des Landes gebracht. Wir fuhren am 4. Mai 1699 von Bristol ab, und unsere Reise war anfangs glücklich. Durch nautische Beobachtungen bestimmten wir, daß wir uns in der zweiten Minute des 30. Grades südlicher Breite befanden. Zwölf Mann hatten wir durch übermäßige Arbeit bei schlechter Nahrung bereits verloren; die übrigen waren erschöpft. Eine Bibelserie mit Schiffbruch und Bewahrung im Sturm, die Mädchen horchten ernsthaft, Und endlich sprach niemand mehr; Das Schiff ward nicht mehr sichtbar, Es dunkelte gar zu sehr. Wie oft schon hatte sich Nobody nicht die Frage vorgelegt: Warum eigentlich hat mich Scott hierhergeschickt? Warum mich hier Schiffbruch leiden lassen? Wohl habe ich hier die Gattin des geheimnisvollen Mannes gefunden, aber hat dies irgendeinen Zweck gehabt? Die Inselflur der Südsee hat infolge dessen auch schon unzähligen Schiffern ein feuchtes Grab bereitet. Die Seeleute entkleiden sich, damit sie leicht bleiben im Fall eines Schiffbruchs. Auch jetzt noch betete er gewissenhaft jeden Abend, und seine Augen hatten sich eine fromme Reinheit bewahrt. Habe ich hiervon irgendeinen Vorteil? Namentlich letztere werden von den Schiffern als Schreckgespenst gefürchtet. Habe ich nicht nur ganz nutzlos meine Zeit vergeudet? Dass sie alle das Meer kennen, das heißt: Sie trauen ihm alles zu. Hätte ich nicht viel, viel mehr erreicht, wenn ich mich, wie es meine Absicht war, gleich nach Island begab? Am Schlusse verspricht er noch: Ich werde bald nach Hause kommen. Der Verfasser gibt Nachricht von seiner Person und seiner Familie. Um für seine und andere Plantagen schwarze Sklaven aus Guinea zu holen, geht er wieder zur See. Seine erste Veranlassung zu reisen. Wir sprachen von fernen Küsten, Vom Süden und vom Nord, Und von den seltsamen Völkern Und seltsamen Sitten dort. Wehe dem Fahrzeug, das vom Sturm auf diese stahlharten Klippen geworfen wird! Am Ganges duftets und leuchtets, Und Riesenbäume blühn, Und schöne, stille Menschen Vor Lotosblumen knien. Er leidet Schiffbruch, sucht sich durch Schwimmen zu retten, erreicht wohlbehalten den Strand von Lilliput, wird gefangen genommen und in das Innere des Landes gebracht. […]

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    Küssen und mit heißerm Triebe an andre Mädchen denken.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Ein Küßchen, das ein Kind mir schenket, das mit den Küssen nur noch spielt, und bei dem Küssen noch nichts denket, das ist ein Kuß, den man nicht fühlt. Ein Kuß, den mir ein Freund verehret, das ist ein Gruß, der eigentlich zum wahren Küssen nicht gehöret: Aus kalter Mode küßt er mich. Ein Kuß, den mir mein Vater gibet, ein wohlgemeinter Segenskuß, wenn er sein Söhnchen lobt und liebet, ist etwas, das ich ehren muß. Ein Kuß von meiner Schwester Liebe steht mir als Kuß nur so weit an, als ich dabei mit heißerm Triebe an andre Mädchen denken kann. Das Küssen ist also eine sehr wichtige Aktivität am Hochzeitstag und wenn die spanischen Gäste Qué se besen, was Küsst euch! Ach, Mutter! rief Caviceus, erbarme dich doch deines Eidams! Ich liebe sie heiss und über alle Massen, antwortete er. bedeutet, rufen, dann weiß das Brautpaar, was es zu tun hat. In Spanien zum Beispiel wird das Brautpaar an ihrem großen Tag mit Gold beschenkt und jeder Partner bekommt abwechselnd 13 goldene Münzen in die Hand gelegt. Warte bis zur Nacht; der Aufschub wird nur dein Glück steigern. Aber Clementia wollte wohl geliebt werden, aber nicht wieder lieben. In Russland wird außerdem laut mitgezählt, wie lange sich das Paar küsst ganz getreu dem Motto: je länger der Kuss, desto mehr Kinder gibt es. Nicht nur in Spanien, sondern auch in Russland oder Polen steht die Hnochzeit unter einem Motto: Küssen erlaubt! So soll symbolisch gezeigt werden, dass das Paar ab jetzt alles miteinander teilen wird. Ich ging ganz und gar in ihm auf und war völlig ausser mir. Was ist denn das, was ich fühle, mein süsser Callias? Ach, ach! meine Seele, es fliesst mir es kommt die süsseste Wonne! In Russland rufen die Gäste Gorjko und ähnlich in Polen Gorzko, was so viel wie bitter bedeutet, denn auf der Hnochzeit soll es bitter sein, damit das spätere Eheleben süß werden kann. Da rief sie: Ach! ach! ach! was ist denn dies? Sie haben alle ein Ziel: den Flammenberg, mitten im Lande. […]

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