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Zauberbaum

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Zschieren - Dresdner

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So schrieb er am Abend

Ein Jahr vor seinem Tode ward er Feldmarschall. Drei Jahre früher war ihm ein erster Enkel geboren worden, zu dessen Taufe der König versprochen […] Mehr lesen

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Robot's Home Ingenieur Vertrauen Seemann Worte ...

Die Schiffbrüchigen des Luftmeers - Zweites Capitel E

Der Ingenieur maß mit dem Blicke den Mann, der ihn so anredete und halblaut hinzufügte:

"Herr Smith, wollen Sie fliehen?
- Und wie das? ..." antwortete lebhaft der Ingenieur, dem diese Antwort fast wider Willen entfuhr, denn er hatte sich über den Unbekannten, der das Wort an ihn richtete, noch nicht vergewissert.

Nachdem er aber mit scharfem Blicke die Vertrauen erweckende Erscheinung des Seemanns gemustert, konnte er nicht mehr daran zweifeln, einen ehrlichen Mann vor sich zu haben.

"Wer sind Sie?" fragte er kurz.

Pencroff gab sich zu erkennen.

"Gut, entgegnete Cyrus Smith, aber welches Mittel zu entfliehen schlagen Sie mir vor?
- Dort, jenen Faullenzer von Ballon, den man unthätig angebunden hält, und der mir aussieht, als warte er ganz allein auf uns!" ...

Der Seemann hatte gar nicht nöthig, den Satz zu vollenden. Der Ingenieur verstand ihn aus dem ersten Worte, ergriff ihn am Arme und zog ihn mit sich nach Hause.

Dort entwickelte der Seemann sein wirklich sehr einfaches Project, bei dem man eben höchstens sein Leben riskirte. Der Orkan tobte zwar gerade in tollster Heftigkeit, doch mußte ein geschickter und kühner Ingenieur, wie Cyrus Smith, ein Luftschiff wohl zu regieren vermögen.

Hätte Pencroff damit selbst Bescheid gewußt, er würde keinen Augenblick gezögert haben, - es versteht sich, nicht ohne Harbert, abzufahren. Er hatte manchen anderen Sturm gesehen und pflegte einen solchen nicht so hoch anzuschlagen.

Ohne ein Wort dazu zu sagen, hörte Cyrus Smith dem Seemann zu. Aber seine Augen leuchteten auf bei dieser sich darbietenden Gelegenheit, und er war nicht der Mann, sich eine solche entgehen zu lassen. Das Project erschien nur sehr gefahrvoll, aber doch ausführbar. In der Nacht konnte man wohl trotz der Wachen an den Ballon heran kommen, in die Gondel schlüpfen und die Seile kappen, die ihn fesselten. Gewiß lief man Gefahr, mit Kugeln begrüßt zu werden, auf der anderen Seite konnte der Versuch aber auch von Erfolg sein, und ohne diesen Sturm ... Ja, ohne diesen Sturm wäre aber auch das Luftschiff schon längst aufgestiegen, und jetzt böte sich nicht die so lange ersehnte Gelegenheit zur Flucht.

"Ich bin nicht allein, sagte da endlich Cyrus Smith.
- Wie viel Personen gedächten Sie mitzunehmen? fragte der Seemann.
- Zwei; meinen Freund Spilett und meinen Diener Nab.
- Das wären also zusammen drei Personen, antwortete Pencroff, und mit Harbert und mir im Ganzen fünf. Nun, der Ballon sollte sechs Passagiere tragen ...
- Es ist gut; wir fahren ab!" schloß Cyrus Smith.

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Zauberbaum

Saatkörner sind die Freuden in die Vergangenheit, Begraben oft mit Thränen, dem dunkeln Gott geweiht. Doch grünt Erinnrung dorten als schöner Rosenstrauch, Und trägt er Freudenblumen, trägt er Schmerzdornen auch. - Der Schätze viele giebt es, von Sterblichen geschätzt, Bald ihrer Hoffnung Zielpunkt nach grosser Müh gesetzt, Bald der Erinnrung heilig, ein Todtenhof der Zeit, Vom Zauberbaum des Lebens mit Blüthenschnee bestreut. Dabei werden in mehreren Durchgängen nur die reifen Trauben geerntet und die faulen Trauben herausgelesen. Wenn es zu regnen begann, musste schneller gelesen werden, damit der Wein noch rechtzeitig eingebracht wurde und nicht zu viel Wasser in die Trauben gelangte. Die Handlese ermöglicht eine genaue Auswahl: Dabei werden nur die reifen Trauben mit einer Traubenschere von den Trieben abgeschnitten. Früher, bis in die 1960er und 1970er Jahre, wurde der Wein noch von Hand gelesen, bei jedem Wetter. Auf dem Rücken hatten die Weinleser noch Traubenschütten, hölzerne Tragegefäße. Dies werden die Okkupanten übernehmen. Bis dahin ist es einfach wichtig, dass hier gekämpft wird und in und um die Köpfe der Volksgenossen. Je länger die Rebzeilen waren, umso weiter mussten die Weinleser laufen, und desto schwerer wurden die Last. Außerdem müssen Auslese und höhere Prädikate von Hand gelesen werden. Gute Arbeitsschuhe waren deshalb Gold wert. Und abends mussten die Winzer dann den Wein noch keltern. In Steillagen ist dies jedoch nach wie vor die einzig mögliche Art der Ernte, Vollernter können hier nicht eingesetzt werden. Faule Trauben werden gleich aussortiert, die guten Trauben werden in einem Eimer gesammelt. Es kam mir wie eine Zauberei vor, und ich konnte es kaum begreifen, wie man noch fast ein Kind sein und ein Buch schreiben könne. Von nun an betrachtete ich unsern Josef mit einer Art Ehrfurcht. Viel lieber aber unterhielt ich mich mit seinen jüngern Geschwistern und ihrer gleichgestimmten Gesellschaft, mit der ich denn allmählich, wie es diese Blätter zeigen, aus dem Kindesalter in das jugendliche, beweglichere und bedeutendere getreten war, in dem nun statt heiterer Kinderspiele lebhaftere Empfindungen, abwechselnde Hoffnungen und Schmerzen uns beschäftigten. […] Mehr lesen >>>


Zschieren - Dresdner Heimat - Wanderungen links der Elbe am Kiessandtagebau / Kiesgrube

Wegen der Nähe zur Elbe und der Position an der Vorderseite der alten Elbinsel ist Zschieren stets und ständig schwer von Hochwasserkatastrophen geschädigt. Beispielsweise wurden 1784 drei Häuser vernichtet und 1830 zwei Gebäude von den Wassermassen fortgerissen. September 2013 wurde ein Bericht der Sondertagung der Umweltministerkonferenz veröffentlicht. Das Wasser in den Kiesgruben ist in hohem Maße belastet. Durch den Adligen Ramvoldus de Schirin wurde Zschieren 1242 zum ersten Mal aktenmäßig erwähnt, zugleich ist dadurch der Herrensitz belegt. Vor Jahrhunderten wurde Zschieren urban erschlossen und ein Wohnvorort von Dresden. In der Folgezeit entstanden einige Kiesgruben im alten Elbarm. 1930 wurde das Strandbad Wostra angelegt, das heute einen Komplex aus Freibad und Campingplatz bildet. 1950 wurde Zschieren nach Dresden eingemeindet. Naturfreunden, die in Zschieren keine Biber beobachten können, haben jetzt eine andere Chance. Den Punkten 2 und 4 des Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sollte zugestimmt werden. Ab morgen zeigt die Ausstellung Natur erleben im Kinderzentrum auf der Friedrichstraße auch ein Exemplar des munteren Nagers. Zu sehen ist, was Naturfotografen in Sachsen entdeckt haben. Die Zschierener Kiesgrube bleibt weiter Streitpunkt, wird Zschieren zum Biberparadies ausgebaut? Der Kiessandtagebau Zschieren liegt im Ortsteil Zschieren am südöstlichen Randgebiet von Dresden, nur wenige hundert Meter westlich der Elbe. Die Abbaufelder befinden im alten, trocken gelegten Elbarm und gehören zum Landschaftsschutzgebietes Dresdner Elbwiesen und –altarme. Wie die meisten Betriebe, wurden auch die Brauereien meist zwei- und dreischichtig ausgelastet und bis an und über die Kapazitätsgrenze gefahren, was sich natürlich auch in der Qualität des Bieres bemerkbar machen konnte. Investitionen erfolgten nur selten und meist in Prestige-Objekte. So war 1989 ein Großteil der Brauereisubstanz stark verschlissen und in desolatem Zustand. Nach ergebnislosen Versuchen in die Sex-Bar mit Beschimpfungen als Kanake und folgender Prügelei mit den Rausschmeißern erhält er von einer Straßenprostituierten den Tipp, in Heinos Hühnerpfanne zu suchen und dort trifft er auf Hannelore. […] Mehr lesen >>>


So schrieb er am Abend seines Lebens

Ein Jahr vor seinem Tode ward er Feldmarschall. Drei Jahre früher war ihm ein erster Enkel geboren worden, zu dessen Taufe der König versprochen hatte, nach Karwe zu kommen. Er kam nicht, aber statt seiner traf ein Entschuldigungsbrief ein, dessen Namenszug mit Hilfe eines angehängten Schnörkels in ein Wickelkind auslief. Vor diesem Wickelkind, das natürlich den kleinen Knesebeck repräsentieren sollte, stand der König selbst (ein wohlgelungenes Porträt von königlicher Hand) und machte dem Täufling seine Verbeugung. Darunter die Worte: Vivat et crescat gens Knesebeckiana in aeternum. Darin galt die ganze Natur, alle Tiere, alle weltlichen Gelüste als des Teufels Reich. Auf der anderen Seite benutzte sie planmäßig die Teufelsidee als kräftige Waffe im Kampf gegen alle Ketzereien, welche sie als vom Teufel stammend erklärte. Einmal drangen diese Lehren in ihren Körper ein und verstärkten den ursprünglichen Glauben an die notwendige Sündhaftigkeit weltlicher Wünsche ungemein, so daß die Auffassung des Begriffes Sünde ein nie vorher oder nachher gekanntes Maß erreichte. Die Zunahme des Christentums brachte der Teufelsidee neue Nahrung, da sie die einzig mögliche Erklärung für das noch immer in der Welt verbreitete Böse war. So wurde die Todesstrafe erst aufgehoben und in solche Strafen verwandelt, die, wie Schiffziehen und Gassenkehren, die öffentliche Meinung gegen sich hatten; bald aber führte eine neue Ordonnanz die Todesstrafe wieder ein. Dagegen verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseninstitute, Besserungsanstalten, Institute zur Heranbildung von Militärärzten, uneingeschränktes Lob. Das kirchliche Territorialsystem aber, das J. gegründet hatte, vermochten die deutschen Bischöfe nicht zu erschüttern. Am wohltätigsten wirkten ohne Zweifel die Maßnahmen Josephs auf dem Gebiete der sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Verhältnisse. Die vornehmste Sorge Josephs richtete sich fortan auf die Heranbildung eines staatstreuen Klerus, das Unterrichtswesen überhaupt erhielt eine den Staatszwecken ausschließlich dienende Richtung. Er legte den Grund zu einem bessern und gerechtern Steuersystem, das aber vielfach Widerspruch erregte, weil es den Adelsvorrechten entgegentrat und alle ständischen Privilegien beseitigte, aber auch dem Bürger nicht passte, der in der Einschränkung der Konsumtionsfähigkeit des Adels seinen Nachteil erblickte. […] Mehr lesen >>>


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