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Die Schiffbrüchigen des Luftmeers - Viertes Capitel E

Der Seemann schüttelte betrübt den Kopf. Er hoffte nicht mehr, Cyrus Smith je wieder zu sehen, wollte aber Harbert nicht alle Hoffnung rauben, und sagte:

"Ohne allen Zweifel, unser Ingenieur ist der Mann dazu, sich dann noch durchzuhelfen, wenn alle Anderen zu Grunde gingen!" ...

Dabei faßte er das Küstenbild mit größter Aufmerksamkeit in's Auge. Vor ihm dehnte sich das sandige Ufer, das rechts von der Flußmündung mit einer Reihe von Klippen bekränzt war. Die noch halb unter Wasser stehenden Felsen glichen einer Gesellschaft großer Amphibien, die sich in der Brandung tummelten. Ueber der Grenze dieser Risse hinaus glitzerte das Meer im Strahle der Sonne. Im Süden schloß eine scharf vorspringende Spitze den Gesichtskreis, und konnte man deshalb nicht erkennen, ob das Land sich noch in derselben Richtung weiter fortsetzte oder sich nach Südost wendete, wodurch dieser Küstenstrich zu einer sehr verlängerten Halbinsel geworden wäre. An der Nordseite der Bucht konnte man das Ufer weithin verfolgen, das sich in langer, mehr rundlicher Linie verlief. Dort erschien dasselbe flach, eben, ohne schroffen Rand und mit breiten Sandbänken eingefaßt, die zur Zeit der Ebbe zu Tage lagen.

Pencroff und Harbert wandten sich hierauf nach Westen. In dieser Richtung traf ihr Blick zunächst auf einen hohen Berg mit schneebedecktem Gipfel, der sich in der Entfernung von sechs bis sieben Meilen erhob. Von seinem ersten Abhang aus bis auf zwei Meilen vom Ufer erschien er dicht mit Holz bestanden, dessen immergrüne Blätter weit ausgedehnte, herrliche Flächen bildeten. Von dem Rande des Waldes bis an die Bergkante hin unterbrachen nur ganz ungeordnete Gruppen von Bäumen die Hochebene. Zur Linken sah man wohl da und dort die Gewässer des kleinen Flusses schimmern und hatte es den Anschein, als ob seine Schlangenwindungen bis nach den Widerlagern des Bergriesen führten, aus denen wahrscheinlich seine Quelle entsprang. An der Stelle, wo sie ihre Holzladung gelassen, zwängte sich sein Lauf erst zwischen die Granitmauer hinein. Am rechten Ufer stiegen die Wände steil und glatt in die Höhe, während sie am linken allmäliger abfielen, sich in einzelne Felsen, diese in loses Gestein und diese endlich in Strandkiesel zertheilten, welche bis zur Ecke der Küste reichten.

"Sind wir nur auf einer Insel? sagte der Seemann halb für sich.
- Auf jeden Fall scheint sie sehr ausgedehnt zu sein, antwortete der junge Mann.
- Eine Insel, so groß sie auch sein mag, bleibt doch immer eine Insel!" bemerkte Pencroff.

Die wichtige Frage entzog sich freilich noch der Entscheidung. Das Land selbst, ob nun Festland oder Insel, schien recht fruchtbar, bot einen freundlichen Anblick und war reich an verschiedenen Producten.

"Das ist ein Glück, meinte Pencroff, und in unserer Lage können wir der Vorsehung noch recht dankbar sein.
- Ja, Gott sei gelobt!" fügte Harbert hinzu, dessen frommes Herz des Dankes voll war für den Schöpfer aller Dinge.

Lange Zeit überschauten Harbert und Pencroff die Gegend, in welche sie ihr Schicksal verschlagen hatte, und doch blieb es trotzdem sehr schwierig zu sagen, wie sich ihre nächste Zukunft gestalten würde.

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Dresden, 28.02.2010 16:23 Uhr Build your robot - Hardwar Softwar Robot

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Still die Zeit.

Posted by Admin on Mai 21, 2008
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Hier trennt uns nichts mehr, trautes Kind! Mag um uns her, was will, geschehen, Wir lassen still die Zeit vorüberwehen Und bleiben immer, wie wir heute sind: Vertieft in uns, im seligsten Verein, Und nichts mehr gibt es, was an Trennung mahne. Wir sind allein, Und Blumendüfte wehn zu uns herein Durchs Gittertor der alten Steinaltane. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Etwa zwanzig der ältesten Mönche wurden ihm persönlich vorgestellt. Hierax erwiderte, er wäre ja eben gekommen, um alle diese Dinge zu untersuchen, und die Herren sollten sich nur getrost auf den gerechten Sinn des Herrn Erzbischofs verlassen. Die Bestellung des Gartens, besonders das Wasserschöpfen, sei in dieser Wüstenei eine mühsame Sache. Dazu komme noch, daß die jüngeren Leute jede freie Stunde in der Klosterfabrik beschäftigt würden, in der großen Strohflechterei, wo die heiligen Strohmatten hergestellt würden, auf denen der Heiland einst wandelte. Der Herr Propst und die alten Herren seien freilich die reinen Müßiggänger. Diese Gehaltlosigkeit ist es, welche den Namen Salon in der literarischen Welt so in Verruf gebracht hat, daß die geistreicheren Männer, die tüchtigeren Köpfe einen Ekel davor bekommen haben und lieber auf der Treppe umkehren, als einen solchen Salon betreten wollen. Das mögen gelehrte Herren, Statistiker, Pädagogen und so weiter entscheiden. Hierzu kommt noch das stets mehr überhandnehmende Tabakrauchen, ohne welches der größte Teil der Männer jetzt nicht mehr leben und das er doch in Gegenwart der Frauen oder in dem unseligen Salon nicht verüben kann; sowie die zahllosen Kaffee- und Gasthäuser mit allen Raffinements des Luxus und Komforts versehen, welche diesen Tabakrauchern die angenehmsten Möglichkeiten darbieten, diesem Gelüst nachzuhängen und zugleich allen Rücksichten von Höflichkeit und Verbindlichkeit ledig zu sein, denn im Gast- und Kaffeehaus zehrt man für sein Geld und geniert sich wegen niemand. Ob die feinere Sitte, ob das Familienleben, ob Sparsamkeit und Ordnungsliebe dabei gewinnen? […]

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June, 4th 2005 make your own robot Robots Home

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    5. Der Mohnkopf.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Im herben Wind, am Dornenzaun, Bei toten, raschelnden Ranken, Verödet muß dies Greisenhaupt Die trüben Tage durchwanken. Und aschendürr und aschenfahl, Von Gram gebeugt, hinab Zur wüsten Erde starren: Du meiner Hoffnung Grab! - […]

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    Gluth und Flammen der Hölle.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Ein düstres Phosphorleuchten in seiner Fläche wohnt, so zitternd als im feuchten Fluthgrab das Bild vom Mond. Gleich eines Glühwurms Schimmer es magisch ihn durchwallt, wie Demant blitzt er leuchtend, und ist doch eisigkalt. Ernst auf dem Kreuzweg stehen zwei Männer in der Nacht; der Frevel ist geschehen, der Zauber ist vollbracht. Was in der Hölle Namen geschah im düstern Ring, das war ein gift'ger Samen, den ein Drachenleib empfing. […]

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