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Herd-stand-mahlzeit-arbeit-rauches

Die Schiffbrüchigen des Luftmeers - Fünftes Capitel B

Jetzt war nur noch der Herd in Stand zu setzen und eine Mahlzeit zu bereiten; eine sehr leichte und einfache Arbeit. Auf den Erdboden der ersten Abtheilung zur Linken und unter dem roh hergestellten Rauchfange wurden große, glatte Steine aufgerichtet. Die Wärme, welche trotz des abziehenden Rauches noch übrig blieb, mußte voraussichtlich hinreichen, eine erträgliche Temperatur zu unterhalten. Auf den Herd schichtete der Seemann einige Holzscheite nebst dünneren Aestchen auf und brachte den übrigen Vorrath an Heizmaterial in einem anderen Nebenraume unter.

Noch beschäftigte sich der Seemann damit, als Harbert ihn fragte, ob er Streichhölzchen habe.

"Gewiß, erwiderte Pencroff, und das ist ein Glück, denn ohne Streichhölzchen oder Zündschwamm möchten wir schön in Verlegenheit sein.

- O, wir könnten uns doch Feuer verschaffen, wie es die Wilden thun, durch Aneinanderreiben zweier trockener Holzstücke.

- Das versuche einmal, mein Sohn, und Du wirst sehen, daß Du damit nicht weiter gelangst, als Dir fast die Arme zu zerbrechen.

- Und doch ist jene Art und Weise auf den Inseln des Stillen Oceans ganz gebräuchlich. - Das bestreite ich nicht, erwiderte Pencroff, doch ist anzunehmen, daß die Wilden entweder ganz besondere Kunstgriffe oder ein eigenthümliches Holz dabei anwenden, denn mehr als einmal habe ich den Versuch erfolglos wiederholt. Ich gestehe doch, daß ich die Zündhölzer vorziehe. Wo ist aber mein Etui?"

Pencroff suchte sein Feuerzeug, das er als leidenschaftlicher Raucher stets bei sich führte, in allen Taschen; - vergebens. Weder in der Jacke noch in den Beinkleidern fand sich das Gewünschte.

"Das ist fatal, ja, noch mehr als fatal! sagte er mit einem Blicke auf Harbert. Das Etui hab' ich offenbar aus der Tasche verloren. Aber hast Du nicht einen Feuerstahl oder sonst etwas Passendes bei Dir, Harbert?

- Nein, Pencroff!"

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Dresden, 24.02.2010 19:21 Uhr Roboter bauen Hardware Software Roboter

Newsfeld

das Erzgebirge und die Industriestädte.

Posted by Admin on Mai 21, 2008
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Eine längere Reise des Königs in das Erzgebirge und die Industriestädte wurde durch einen Besuch des Kaisers von Österreich unterbrochen, welcher von seiner Zusammenkunft mit dem Prinzregenten von Preußen in Teplitz nach Pillnitz kam. Der preußischen Expedition nach Ostasien gab die sächsische Regierung zur Vertretung der Interessen des Handels und der Industrie S-s einen besondern Commissar bei. Am 29. November wurde die Zweigeisenbahn Koßwig-Meißen eröffnet. Die Frage der Revision der Bundeskriegsverfassung gab Sachsen Anlaß zu mehren Staatsschriften vom 19. Jan. und 24. Febr., in welchen das Verlangen Preußens nach durchgreifenden Verbesserungen und Theilung des Oberbefehls zwischen Preußen und Österreich abgelehnt wurde. Erst nach der Konsolidierung des sächsischen Staates begannen in den 1780er und 1790er Jahren Um- und Ausbauarbeiten im Residenzschloss in Dresden und in Pillnitz. Bis zum Ableben des Monarchen 1827 nach 60jähriger Regierungszeit wandelte sich dann der Zeitgeschmack noch mehrfach. Das diente der Konsolidierung des jungen Herrschers als würdiger Nachfolger. Preußen gegenüber war man nach dem Siebenjährigen Krieg um politische Annäherung bemüht. Friedenssicherung galt Friedrich August als oberste Doktrin. Der Streckenabschnitt von Limmritz bis Waldheim ist der kunstbautenreichste Abschnitt der gesamten Strecke. Da am Bau dieses Abschnittes die Chemnitz-Riesaer Eisenbahn-Gesellschaft finanziell scheiterte und vom Staat übernommen werden musste, wird dieser im Volksmund bis heute noch als Bankrottmeile bezeichnet. Unmittelbar hinter dem im Rahmen der Vorarbeiten für die Elektrifizierung 1991 aufgeschlitzten, 128 m langen Saalbachtunnel wird auf der 32 m hohen, 270 m langen und aus 14 Bögen bestehenden Zschopaubrücke das Zschopautal überquert. Anschließend folgt die Bahn an einem steilen und felsigen Abhang dem linken Ufer des Flusses und quert mit Hilfe der 49 m hohen und 210 m langen Dietenmühlentalbrücke den Steinaer Bach, der hier aus einem tief eingeschnittenen Seitental in die Zschopau mündet. Im Bahnhof Waldheim, den die Strecke anschließend erreicht, mündet von Westen her die 1998 stillgelegte Strecke von Rochlitz ein. […]

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June, 4th 2008 make your own robot Robots Home

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    Stube, Kleider und Brod.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Die Schergen, die Richter, die Henker, den Galgen, Ich kenne sie insgesammt, Kenne die Welt, die mich verdammt Zum Galgen Zeit des Lebens. Wie heißt der Galgen? Mangel, Not, Sorge um Stube, Kleider und Brod, Knechtung, Schmähung reinsten Strebens! Verfluchte Welt, die mich umfängt, Tagtäglich an den Galgen hängt, Verfluchte Welt! ... Auf! Hinaus! Ich halt es nicht aus Auf dem Lager in dumpfiger Kammer, In traumdurchdünsteter Folterkammer. Hinaus in die nächtliche Landschaft! Es ist auch im plattdeutschen ein sehr gutes ähnliches Märchen unter dem Volk, das uns aber nicht vollständig konnte erzählt werden. In der Abendzeitung 1819 Nr. 171 steht eine gereimte Erzählung nach einer andern dürftigeren Uberlieferung. Ein hungriger Köhler hört daß dem König ein Schatz gestohlen ist und erbietet sich den Dieb zu entdecken. Der Köhler soll drei Tage lang gespeist werden, hat er es aber dann nicht heraus, so soll er an den Galgen. Wie nun der erste Tag herum ist und der letzte Trunk ihm gebracht wird, spricht er das wäre der eine! und so weiter am zweiten und dritten Tag. Die Diener welche die Diebe sind, glauben sich gemeint und entdecken die That. Eine abermals verschiedene Erzählung in der Zeitschrift der Casseler Bote 1822 Nr. 51, wo der Allwissende Felix Gritte heißt. In der Wetterauer Mundart von Weigand aufgefaßt in Mannhardts Zeitschrift für deutsche Mythologie 3, 3646 mit einigen Erweiterungen und Zusätzen: ein Fuhrmann, als Mönch verkleidet, bringt einen gestohlenen Ring zum Vorschein. Verwandt ist ein italienisches Märchen bei Straparola (13, 6) und ein persisches in Kisseh-Khun S. 44. Achmed der Schuhflicker macht sich zum Astronomen und entdeckt wer den Rubin aus des Königs Krone gestolen hat. Bislang habe sich die Polizei nicht bei seinem Mandanten gemeldet, erklärte Anwalt Kohlmann. Er hält die Vorwürfe für unbegründet, da scharfe Kritik in der politischen Auseinandersetzung erlaubt sei. Pro Chemnitz bezeichnet den Galgenbauer als mutigen Bürger. Kohlmann ist als Verteidiger für Mandanten aus der rechtsextremen Szene bekannt. […]

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    XXII. Reue..

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Es schleicht sich leisen Trittes die Reu zu Faustus hin, Ihm naht mit dunklem Schleier die strenge Zauberin. Sie windet schwarze Binden ums Haupt ihm unsichtbar, Sie reicht ihm ihren Becher voll Kummerwermuth dar. Einsam im weiten Zimmer geht er nun wild umher, Auf seines Glückes Trümmer tiefseufzend blicket er, Auf sein vergangnes Leben, das ihm so nichtig dünkt, Und in die Nacht der Zukunft, die graunhaft drohend winkt. Bis 1892 war dieser Wald noch sächsischkurfürstliches Jagdgebiet. Der Name Massenei kann von dem oberwendischen Wort mjezown für Grenze oder der Waldmast für Schweine (Masterei) abgeleitet sein. In Kriegszeiten dienten die Massenei den Einwohnern der Umgebung als Zufluchtsort. Die Landesherren gingen in der Massenei zur Jagd. Bis 1892 wurde die Massenei vom König für die Jagd genutzt. Am 11. August 1929 wurde die Waldidylle westlich der Bornematzenbrücke eingeweiht. Am 04.07.1929 vernichtete eine Naturkatastrophe etwa 21.000 Festmeter Holz. Am 23.07.1935 wurde das Masseneibad eingeweiht. Von 1961 bis 1991 befanden sich am Kreuzungsbereich Kleiner Stern eine Fla Raketenstellung der NVA in einem 360 Hektar Sperrgebiet. Der Masseneiwald mit den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ist Landschaftsschutzgebiet. Jetzt ist die Kreuzung am kleinen Stern der Ausgangspunkt des Sagenwanderweges. 416 v. Chr. erschien Sokrates als Ehrengast auf dem berühmten Symposion, das anlässlich des Tragödiensieges des jungen Agathon stattfand und an dem in der platonischen Überlieferung auch Aristophanes und Alkibiades in wichtiger Rolle teilnahmen. Das nächste biographisch datierbare Ereignis fand zehn Jahre später statt und betraf Sokrates Verwicklung in die Reaktion der Athener auf die Seeschlacht bei den Arginusen, wo die Bergung Schiffbrüchiger unter Sturm fehlgeschlagen war. Als Gerichtshof in dem Prozess gegen die Strategen, die die Militäroperation geleitet hatten, fungierte die Volksversammlung. Zu dem geschäftsführenden Ausschuss des Rates der 500, den 50 Prytanen, gehörte zu diesem Zeitpunkt auch Sokrates. Zunächst schien es, als könnten die Strategen ihre Unschuld nachweisen und freigesprochen werden. Am zweiten Verhandlungstag aber änderte sich die Stimmung, und es kam zu der Forderung, die Strategen gemeinsam schuldig zu sprechen. Die Prytanen wollten den Antrag für ungesetzlich erklären, denn nur Einzelverfahren waren zulässig. Da sich nun aber das Volk im Vollgefühl seiner Souveränität gar nichts untersagen lassen wollte und den Prytanen die Mitverurteilung angedroht wurde, gaben alle bis auf Sokrates nach. […]

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