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Die Schiffbrüchigen des Luftmeers - Zwölftes Capitel A

Regulirung der Uhren. – Pencroff ist befriedigt. – Ein verdächtiger Rauch. – Der Lauf des Rothen Flusses. – Die Flora der Insel Lincoln. – Die Fauna. – Die Bergfasane. – Verfolgung von Kängurus. – Die Agutis. – Grants-See. – Rückkehr nach den Kaminen.

Noch einmal ließen die Colonisten der Insel Lincoln die Blicke umherschweifen, schritten einmal rings um die Krateröffnung und waren eine halbe Stunde später auf dem ersten Absatze an ihrer Lagerstätte zurück.

Pencroff meinte, daß es Zeit sei, zu frühstücken, und bei dieser Gelegenheit kam auch die Regulirung der Uhren Cyrus Smith's und des Reporters zur Sprache.

Bekanntlich war diejenige Gedeon Spilett's vom Meere verschont geblieben, da der Reporter außerhalb des Bereichs der Wellen auf den Sand geworfen wurde. Niemals hatte derselbe übrigens das ausgezeichnete Werk, einen wirklichen Taschenchronometer, sorgsam aufzuziehen vergessen.

Cyrus Smith's Uhr mußte offenbar während der Zeit, die er in den Dünen liegend zubrachte, stehen geblieben sein.

Jetzt zog sie der Ingenieur erst wieder auf und stellte sie auf die neunte Stunde. Die Zeit selbst hatte er nach der Sonnenhöhe annähernd abgeschätzt.

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Dresden, 24.02.2010 19:21 Uhr Roboter bauen Hardware Software Roboter

Newsfeld

Vorstellungen und Bittschriften.

Posted by Admin on Mai 21, 2008
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Ich hatte so viele Vorstellungen und Bittschriften über die Wiedererlangung meiner Freiheit eingesandt, daß Seine Majestät die Sache zuerst in seinem Kabinett und dann in dem versammelten Staatsrate zur Sprache brachte. Dort fand durchaus kein Widerstand statt, nur von Skyresh Bolgolam, der mein Todfeind zu sein beliebte, ohne daß ich ihm die geringste Veranlassung dazu gegeben hatte. Allein der ganze Staatsrat stimmte gegen ihn, und der Kaiser gab die Bestätigung. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. Und er nutzt Mumms spezielles Gerechtigkeits- und Pflichtgefühl indem er ihm Befehle erteilt, von denen er weiß, dass Mumm das genaue Gegenteil davon tun wird. Am Ende ist es immer Mumm, der die Leute verärgert, während Ventinari seine Hände in Unschuld wäscht und die Resultate des Mummschen Furors ausnutzt. Dank seiner definitiv undiplomatischen, aber dennoch scharfsinnigen Art, Probleme anzugehen, setzt der Patrizier auf Mumm, auch als Diplomaten. In Weiberregiment beendet er so den Krieg zwischen Borograwien und Zlobenien, in Der fünfte Elefant sichert er die Krönung des Niederen Königs und diplomatische Empfänge werden dank seiner unkonventionellen Beiträge um einiges erfolgreicher. […]

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June, 4th 2008 make your own robot Robots Home

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    Maienfest.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Nicht singt mehr, wie am Maienfeste, Die Nachtigall, die Rosenbraut; Sie fliegt zum tiefverborgnen Neste Mit mütterlich besorgtem Laut. Der goldne längste Tag ist nieder, Der Himmel voll Gewitter glüht; Verklungen sind die ersten Lieder, Die schönsten Blumen sind verblüht. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Das Brautpaar saß unbeweglich auf seinen Stühlen gleich einem steinernen ägyptischen Königspaar, ganz still und einsam; man glaubte den unabsehbaren glühenden Wüstensand zu fühlen. Als seine Gedanken sich ordnen, weicht das Gefühl der ungeheuren Schande dem eines unverdient erlittenen Unrechts: Die Torheit der Welt hat ihm die Grafenrolle aufgedrängt. Erst durch Hunger, dann durch Liebe wehrlos gemacht hat er sich drängen lassen und steht nun als Betrüger da. All dies erkennt er nüchtern, doch beim Gedanken an das verlassene Nettchen beginnt er zu weinen. Als sich unter Fackelschein, Schellenklang und Gelächter der Zug der heimwärts strebenden Seldwyler nähert, springt er zur Seite, bleibt im tiefen Schnee liegen und schläft ein, während ein eiskalter Hauch von Osten heranzuwehen begann. Der verschmähte Liebhaber sann nun auf Rache, doch es war ihm noch keine Gelegenheit geboten, Rache an jener Untreuen zu üben. So kam unterdessen der Trauungstag des jungen Paares heran. Während dasselbe in der Kirche eingesegnet ward, versteckte sich in dem Gäßchen bei jener Kirche der Schmiedegeselle. Als nun das junge Paar aus der Kirche kam und nach Liebenau gehen wollte, stürzte der verstoßene Geliebte plötzlich hervor, erstach erst seine frühere Geliebte, die junge Braut und Frau, dann deren Gatten und zuletzt, ehe es jemand zu hindern vermochte, sich selbst. Die drei Kreuze sollen nun den Platz, wo der dreifache Mord geschehen und wo alle drei Personen auch begraben liegen, bezeichnen. […]

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    Flusssand, der die Gondel auf dem Boden der Flusssandwoge festhielt.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Die Ebene war in Bewegung wie ein tief gereiztes Weltmeer an einem stürmischen Kalendertage; die Sedimentwogen brandeten im dichten Staube übereinander. Eine ungeheure Strebe kam wirbelnd, mit außerordentlicher Schnelligkeit aus Südosten; die Sonne verschwand hinter düstern Wolken, deren gigantische Schatten sich bis zum Victoria verlängerten. Die seinen Sandkörner glitten mit der Leichtigkeit flüssiger Molecüle dahin, und diese steigende Fluth nahm mehr und mehr zu. Fünf Wochen im Ballon... Es war nun fast Tagesanbruch und daher hohe Zeit zur Abfahrt. Ich ließ wie zufällig eine brennende Zigarre zu Boden fallen, und während ich mich danach bückte, benutzte ich die Gelegenheit, heimlich die Zündschnur in Brand zu setzen, deren Ende, wie ich vorhin erwähnte, ein wenig unter dem unteren Rand eines der kleinen Fässer hervorsah. Dieser Vorgang blieb von meinen drei Bedrängern völlig unbemerkt; ich sprang in die Gondel, zerschnitt rasch das einzige Seil, das mich am Boden hielt, und sah erfreut, daß ich mit unerhörter Schnelligkeit aufwärts sauste und mit Leichtigkeit den hundertfünfzigpfündigen Ballast mitführte; ich hätte das doppelte Gewicht emportragen können. Als ich die Erde verließ, zeigte das Barometer dreißig Zoll und das hundertgradige Thermometer neunzehn Grad. Um acht Uhr hatte ich tatsächlich eine Höhe von siebzehn Meilen über der Erdoberfläche erreicht. Daraus ergab sich für mich, daß meine Aufflugsgeschwindigkeit nicht nur im Zunehmen war, sondern daß die Zunahme auch in geringem Grade erkennbar geworden wäre, selbst wenn ich keinen Ballast abgeworfen hätte. Die Schmerzen im Kopf, in den Ohren kamen in Pausen mit großer Heftigkeit wieder, und ich hatte hin und wieder noch immer Nasenbluten; im ganzen aber mußte ich viel weniger leiden, als man hätte annehmen sollen. Das Atmen aber wurde mir mit jedem Augenblick beschwerlicher, und jedes Einatmen war von einem quälenden Krampf in der Brust begleitet. Ich packte nun den Kondensator aus und machte ihn für den sofortigen Gebrauch fertig. […]

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