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Die Schiffbrüchigen des Luftmeers - Viertes Capitel D

Das Einsammeln war nicht schwierig, da man nicht einmal Zweige von den Bäumen zu brechen brauchte, denn überall lagen große Mengen dürren Holzes umher. Wenn auch Brennmaterial nicht fehlte, so ließen doch die Transportmittel viel zu wünschen übrig. Bei seiner großen Trockenheit mußte das Holz schnell verbrennen, und wurde es deshalb nöthig, eine beträchtliche Menge desselben nach den Kaminen zu befördern, wozu das nicht hinreichte, was etwa zwei Menschen fortzutragen vermochten. Harbert hatte auf diesen Umstand aufmerksam gemacht.

"Ei nun, mein Junge, meinte der Seemann, so werden wir auf ein Mittel denken müssen, dieses Holz fortzuschaffen. Man muß für Alles ein Mittel finden. Wenn wir eine Karre oder ein Boot hätten, wäre die Sache ja sehr schnell erledigt.
- Aber wir haben ja schon den Fluß! warf Harbert ein.
- Richtig, versetzte Pencroff. Der Fluß ist für uns ein Weg, welcher sogar selbst geht, und die Holzflöße sind nicht umsonst erfunden.
- Nur läuft unser Weg aber, bemerkte Harbert, jetzt gerade in umgekehrter Richtung, da die Fluth noch steigt.
- So werden wir nur zu warten haben, bis sie wieder fällt, entgegnete der Seemann, und dann soll sie unser Heizmaterial mit nach den Kaminen führen. Komm, wir wollen unseren Lastzug vorrichten."

Von Harbert gefolgt, begab sich der Seemann nach dem scharfen Winkel, den der Waldsaum mit dem Flusse bildete. Beide schleppten, jeder nach seinen Kräften, eine Ladung Holz, zu Bündeln vereinigt, herbei. Auch am Ufer fanden sich eine Menge trockener Zweige, mitten zwischen den Gräsern, in welche sich wahrscheinlich noch nie eines Menschen Fuß verirrt hatte. Pencroff ging sogleich daran: seinen Lastzug in Ordnung zu bringen. Eine hervorspringende Spitze des Ufers, an der sich das Wasser stieß, erzeugte eine Art stillstehenden Wirbels. In diesen brachten der Seemann und der junge Mensch einige größere und dickere Stämmchen, die sie mit Lianen verbanden. So entstand Etwas wie ein Floß, auf welchem der Holzvorrath nach und nach aufgestapelt wurde, der mindestens die Kräfte von zwanzig Mann beansprucht hätte. Binnen einer Stunde war diese Arbeit gethan, und die Holzladung, an improvisirten Tauen festgebunden, erwartete den Eintritt der Ebbe.

Da bis zu dieser Zeit noch einige Stunden verstreichen mußten, beschlossen Pencroff und Harbert, die höheren Uferberge zu besteigen, um einen ausgedehnteren Ueberblick über die Umgegend zu gewinnen.

Gerade zweihundert Schritte hinter der Flußbiegung verlief sich das Granitgebirge, das mit einigen Schutthaufen von Felsstücken endigte, in einem sanften Abhange nahe dem Saume des Waldes, wobei es fast eine natürliche Treppe darstellte. Harbert und der Seemann stiegen also daselbst in die Höhe. Dank ihren kräftigen Knieen erreichten sie den Gipfel in wenig Minuten und begaben sich nach der einen Ecke, welche die Mündung des Flusses bildete.
Oben angelangt, galt ihr erster Blick dem Ocean, über den sie unter so furchtbaren Umständen daher geflogen waren. Im Inneren bewegt, betrachteten sie den nördlichen Theil der Küste, an dem die Katastrophe stattgefunden haben mußte.
Dort verschwand Cyrus Smith. Mit den Augen suchten sie, ob nicht irgendwo ein Theil des Ballons, an den ein Mann sich anklammern könnte, noch umherschwimme. Nichts! Das Meer dehnte sich als endlose Wasserwüste vor ihnen aus Auch am Ufer sahen sie Niemand, weder den Reporter, noch Nab Möglicher Weise befanden sich diese Beiden in solcher Entfernung, daß man sie nicht bemerken konnte.

"Mir sagt eine innere Stimme, rief Harbert, daß ein so unerschrockener Mann, wie Mr. Cyrus, nicht wie der erste Beste ertrunken ist. Er muß irgendwo an's Ufer gekommen sein. Nicht wahr, Pencroff?"

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Rückkehr, die Wolken und ich

Wer steht hier draußen? – Macht auf geschwind! Schon funkelt das Feld wie geschliffen, Es ist der lustige Morgenwind, Der kommt durch den Wald gepfiffen. Ein Wandervöglein, die Wolken und ich, Wir reisten um die Wette, Und jedes dacht: nun spute dich, Wir treffen sie noch im Bette! Da ihn die Schulleitung als politisch unzuverlässig bezeichnet hatte, bedurfte es einer Eingabe, ehe er ein Studium der an der Friedrich-Schiller-Universität Jena beginnen konnte. Er schrieb Gedichte und arbeitete mit dem Arbeitskreis Literatur und Lyrik Jena zusammen. Aufsehen und Kritik erregte er im Dezember 1991 das, was die Staatssicherheit mit politischer Haft und Zersetzungsmaßnahmen gegen wenigstens sechs Millionen Menschen in der DDR bewirkt hatte, mit dem Begriff Auschwitz in den Seelen bezeichnete. Der Dichter und Liedermacher, Sohn des in Auschwitz ermordeten jüdischen Kommunisten wie auch selbst Ziel von Zersetzungsmaßnahmen der Staatssicherheit, verteidigte ihn ausdrücklich. Das ist der ewige Gesang, Der jedem an die Ohren klingt, Den, unser ganzes Leben lang, Uns heiser jede Stunde singt. Für mich war es das Schönste auf der Welt. Man hat gegen diesen Kanon verstoßen, aber es gab ihn. Entbehren sollst du! In jedem Kleide werd ich wohl die Pein Des engen Erdelebens fühlen. Er setzte sich auf und ritt voller Trübsinn fort. Auch muß ich, wenn die Nacht sich niedersenkt, Mich ängstlich auf das Lager strecken; Auch da wird keine Rast geschenkt, Mich werden wilde Träume schrecken. Da stehen sie alle auf dem Perron und winken. sollst entbehren! Monsieur Welanduz brach auf, ohne daß ich's bemerkte. Durch seine Seele geht Ein stumm Gebet Ave Maria! Ich bin zu alt, um nur zu spielen, Zu jung, um ohne Wunsch zu sein. Was kann die Welt mir wohl gewähren? Aber durch die Tränen hindurch sah ich das sommernächtige Land daliegen, die mächtige Flucht der Ackerfelder schwoll am Horizont wie eine starke und weiche Woge in den Himmel, seitwärts schlief atmend der weithin gestreckte Wald und hinter mir lag fast verschwunden das Dorf, mit wenig Lichtlein und wenigen leisen und fernen Tönen. Zu tragen eine Last und doch einsam zu sein. Sie ist verloren und wir finden sie nicht wieder. […] Mehr lesen >>>


Gerade zumal ich echt traurig bin

darfst du ganz und gar nicht zahllose Teile zusammenmischen. Willst du mir eine einfache Stärkung zuschieben? Einverstanden; du sollst jene besitzen! Wie viel? Eine Heilmittelpulle voll. Emir, das ist viel zu kümmerlich! Ich bin Kommandant und ein sehr langer männlicher Mensch; der Drink wird alle sein, ehe er durch den ganzen Korpus gekommen ist. Siehst du dieses ein? Ich sehe es ein, vor diesem Hintergrund werde ich dir eine große Flasche schicken. Eine? Nimmt ein Patient nur einmal Heilmittel? Nun aber, du sollst alle beide haben! Laß mich ständig einmal nehmen, und wohl eine Woche lang! Mutesselim, ich denke, du wirst dann zu kampfstark werden! O, Emir, das hast du nicht zu bangen. So bezwecken wir es denn mit einer Woche versuchen? Aber eine Bitte erfüllst du mir aufgrund dessen. Welche? Ein Mutesselim darf seinen Untergebenen nie wissen lassen, daß er ein krankes System der Nerven und der Verdauung hat. Das ist wahr! Also wirst du selbige Präparat so gut verpacken, daß kein Schwanz sieht, daß sie in Pullen enthalten ist. Ich werde dir diesen Antrag beherzigen. 1907 wurde die Wagenhalle in Kreischa fertiggestellt. Ab 1907 fuhr die Lockwitztalbahn nur noch bis zum Vorplatz auf der anderen Seite des Bahnhofes. Auch die gemeinsame Nutzung des Niedersedlitzer Bahnhofsvorplatzes als Endpunkt mit der Dresdner Vorortbahn dauerte nicht lang. Dies steigerte die Attraktivität der Bahn und ließ die Fahrgastzahlen ansteigen. 1909 wurde zusammen mit dem Gemeindeverband auf dem Wilisch eine Bergwirtschaft eröffnet. Zu den bedeutenden Gebäuden gehört auch das Alte Museum; es war das erste öffentliche Museum Berlins und vollendete städtebaulich den Lustgarten gegenüber dem königlichen Schloss. Zu starkem Verschleiß führten auch die vielen Kurven im Tal. […] Mehr lesen >>>


Anton der Gütige

Längst hatte ein großer Theil der Bevölkerung Sachsenss das Bedürfniß einer zeitgemäßen Umwandlung der veralteten öffentlichen Einrichtungen gefühlt, sich aber stets beschieden, daß der milde und gerechte Friedrich August durch Einsicht und väterliche Fürsorge die etwaigen Mängel der Staatsverwaltung ersetze, an den neuen König wurden die Wünsche lauter und der Unmuth kam, nachdem sich schon bei der Jubelfeier der Augsburger Confession am 25. Juni 1830 in Dresden und Leipzig eine Aufregung gezeigt hatte, durch das Beispiel der Julirevolution in Paris gefördert, zum Ausbruch. Am 2. Sept. 1830 kam es in Leipzig zu einer Demonstration gegen den Stadtrath und die Polizei, wobei mehre Privatwohnungen demolirt wurden. Eine aus den Bürgern und Studirenden schleunig errichtete Communalgarde that dem Tumulte Einhalt, und nachdem der Rath die Rechnungsablegung versprochen und einige Polizeibeamten entlassen hatte, wurde die Ruhe hier hergestellt. […] Mehr lesen >>>


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Dick, und Du wirst den Einfluß der reinen Luft und der Sonne bald verspüren. Die Wolkenmassen, welche sich in diesem Augenblick unter der Gondel zusammenballten, boten […]

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Jede Rose Zeit

Ich harre dein seit langer Zeit; gewintert hat es und gemait, - für jede Rose, die erblich, entfaltet eine andre sich; aus jeder Nacht bricht Frührotsschein: ich harre […]

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Landtag ertheilte

Dagegen veranlaßte sie einen Protest des Herzogs von Meiningen vom 22. Nov. 1861, welcher seine agnatischen Rechte verwahrte und der Convention seine Anerkennung […]