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Baum-labyrinth-aeste-tetra-angel

Die Schiffbrüchigen des Luftmeers - Neuntes Capitel Q

Da es schwierig erschien, sich in diesem Baumlabyrinthe zurecht zu finden, bezeichnete der Seemann den eingeschlagenen Weg durch halb abgebrochene Aeste. Vielleicht hatten die Jäger aber Unrecht gethan, nicht dem Wasserlaufe nachzugehen, so wie Harbert und Pencroff bei ihrem ersten Ausfluge, denn schon war eine Stunde verlaufen, ohne daß ihnen irgend ein Stück Wild zu Gesicht kam. Wenn Top unter den niedrig hängenden Zweigen hinlief, scheuchte er nur Vögel auf, die man nicht erlangen konnte. Selbst Kurukus blieben vollkommen unsichtbar, und es erschien dem Seemanne nicht unwahrscheinlich, sich zur Rückkehr nach jener sumpfigen Stelle genöthigt zu sehen, an der er mit der Tetra-Angelei so entschiedenes Glück gehabt hatte.

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Dresden, 24.02.2010 19:21 Uhr Roboter bauen Hardware Software Roboter

Newsfeld

Der Westwind hat seine Stunde in der Heide.

Posted by Admin on Mai 21, 2008
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Bald kreisten die Raben rabenschwarz und dicht über dem armen Kadaver, auf seine hungernden Därme erpicht hielten sie laut ihr krächzend Palaver. Dann nagte der Fuchs in windiger Nacht seine steifgefrorenen Glieder, und als der p.p. Lenz erwacht, tanzten die Schmeißen nieder. Im Herbste aber glänzten blank seine Knochen wie Kreide und Seide, und klagend stieß seinen Regengesang der Westwind über die Heide. Neue Kadaver bei niedrigen Temperaturen können sie über zwei Wochen infektiös bleiben. Nach Ermittlungsunterlagen, die dem SPIEGEL vorliegen, wurden die toten Küken zur Bremerhavener Entsorgungsgesellschaft gebracht, wo sie im Hausmüll landeten. Das jedoch wäre illegal, weil Kadaver in Tierkörperbeseitigungsanstalten gehören, was deutlich teurer gewesen wäre. Die Sowjets hatten im Mai den Tatort in Berlin okkupiert und den Kadaver geborgen, obduziert, vergraben, später wieder exhumiert und nachuntersucht. Während sich die Amerikaner mit Hitlers Chauffeur Erich Kempka, der Fliegerin Hanna Reitsch, dem Reichsjugendführer Artur Axmann und Hitlers Zahnarzt Hugo Blaschke begnügen mußten, waren die wichtigeren Zeugen in sowjetische Gefangenschaft geraten: Hitlers Leibwächter Johann Rattenhuber, SS-Adjutant Otto Günsche, Kammerdiener Heinz Linge, Chefpilot Hans Baur und Blaschke-Assistentin Katharina Heusermann. Zehnprozentiges Formaldehyd ist nach etwa zwei Stunden, 20-prozentiges Formaldehyd in etwa zehn Minuten wirksam. Durch Sonneneinstrahlung werden sie innerhalb von vier Tagen abgetötet. Im strömenden Dampf von 100 °C gehen sie nach fünf Minuten, in trockener Hitze von 120 °C bis 140 °C nach drei Minuten zugrunde. Vor knapp fünf Jahren schien es mit der insularen Beschaulichkeit ein Ende zu haben. 1988 war es, als die Robben in der Nordsee infolge einer Algenpest, die das Immunsystem der knopfäugigen Tiere schwächte, starben. Auch die Insel Föhr bekam die wirtschaftlichen Folgen des Öko-Kollapses zu spüren. Denn die zotteligen Kadaver machten den Friesenstrand zu einem Friedhof der Kuscheltiere: welch Horror für Kinder, welcher Alptraum erst recht für den Wyker Kurdirektor. Dann stoppt Bisrat in der Kurve, vorm Gebüsch ist ein Rudel Wildhunde. Töten ohne Grund untersagt jedoch das Gesetz. Die Kadaver sind offenbar nicht einmal verarbeitet worden, etwa zu Tierfutter. In Cuxhaven wurden zudem massenweise für die Zucht unbrauchbare männliche Eintagsküken mit CO2 vergast. Die Tiere sind aufgeregt. Eines steht Wache, die anderen zerren mit einem hysterischen, schauerlichen Blaffen und hohem Kreischen an einer Antilope. Fell reißt mit einem Geräusch wie Klettverschluss, Knochen knacken, es knirscht, als die Läufe der Antilope aus dem Kadaver gerissen werden. […]

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June, 4th 2008 make your own robot Robots Home

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    Da erschien plötzlich an jener Stelle des Horizontes ein Lichtschein.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    der mehr und mehr herabsank, je nachdem die Wolkenbank in die Höhe stieg. Es war die Sichel des zunehmenden Mondes, der eben untergehen wollte. Noch reichten seine Strahlen hin, den jetzt wolkenlosen Horizont zu beleuchten, und einen Augenblick sah der Ingenieur sein zitterndes Bild sich auf einer Wasserfläche wiederspiegeln. Es ist eine Insel! sagte er mit ernstem, fast feierlichem Tone, als eben der letzte Lichtschein in den Wellen erlosch. Noch vermochte man es nicht zu erkennen Grade jetzt erhöhte eine Wolkenbank, die sich scharf vom Horizonte abhob, nach Westen zu die Dunkelheit, und das Auge war nicht im Stande, zu entscheiden, ob Himmel und Wasser in ungebrochener Kreislinie einander berührten. Aber durch die Tränen hindurch sah ich das sommernächtige Land daliegen, die mächtige Flucht der Ackerfelder schwoll am Horizont wie eine starke und weiche Woge in den Himmel, seitwärts schlief atmend der weithin gestreckte Wald und hinter mir lag fast verschwunden das Dorf, mit wenig Lichtlein und wenigen leisen und fernen Tönen. Ein scheues und doch brennendes Begehren, eine Sehnsucht rang sich in mir auf; ich wußte nicht, war es ein Hindrängen zu neuen, unbekannten Freuden und Schmerzen oder ein Verlangen, rückwärts in die Kinderheimat zu wandern, mich an den väterlichen Gartenzaun zu lehnen, die Stimmen der toten Eltern und das Kläffen unseres toten Hundes noch einmal zu hören und mich auszuweinen. Nur die Sterne ruhten klar und unbewegt in halbdunkeln Höhen. Die spiegelglatte See und ein von keinen Wölkchen beschatteter Horizont schlossen die Aussicht von vorn, ein wenig links erblickte man durch die Stämme von Wallnußbäumen und Palmen mehrere kleine Eilande, welche auf den blauen Wogen wie schmaragdne Knöpfe schimmerten. Selten hatte ich eines so reizenden Anblicks genossen; all unser Forschen aber nach dem Namen der Person, welche diese romantische Einsamkeit bewohnt hatte, war vergebens; keiner wußte seinen Namen, außer Dominique, sein Banquier, der sich nach Candia begeben hatte. Die Aussicht von diesem Sitze war, was man eine Vogelperspective nennen möchte. Eine Reihe üppiger Weingärten leitet das Auge zu dem Berge Calcla, der mit Oliven- und blühenden Myrtenbäumen bedeckt, auf seinem Gipfel einen alten Griechischen Tempel in majestätischen Ruinen trägt. Ein kleiner Fluß rauschte in mehrern Fällen von den Trümmern herab, bis er sich in dem Gebüsche am Fuße des Felsens verlor. […]

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    Zum Abschied.

    Posted by Admin on Mai 24, 2008
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    Als alles feindlich mich verlassen, Ich selbst von Qual zu Qual mich trieb, Da warst es du in all dem Hassen, Nur du allein, die hold mir blieb. Du sahest in der dichten Wildnis, Die meinen Geist mit Nacht umgab, Ein Licht, ein Stern, ein Gnadenbildnis Zu mir in stiller Huld herab. Beleidigt dich nicht der Gedanke, Daß dir mein Herz, mein düstres, schlug, Zürnst du mir nicht, wenn ich dir danke, So gibt mir das schon Trost genug. Leb wohl! Vergiß und laß den Schwärmer, Den Sohn der Schwermut, der ich bin, Ob auch um eine Hoffnung ärmer, In sein Verhängnis weiter ziehn! Für dich ist noch ein Glück verborgen, Mich schmerzt nur, was die Welt mir gab. Mich ruft die Nacht, dir winkt der Morgen, Du blühst empor, ich muß hinab. Quelle: Neue Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Treue einfach beschrieben für Individuen, die an Geist und Gemüt außerordentlich tief stehen, sind häufig nach irgend einer Richtung hin musikalisch veranlagt und umgekehrt. Die nämliche Melodie, deren tongetreue Reproduktion dem klugen, feinfühligen und hochgebildeten Akademiker aller Bemühungen ungeachtet zum zehnten Male mißglückt, wird von dem flachköpfigen, ganz und gar banal construirten Schusterjungen beim erstern Anhören fehlerlos wieder gegeben. Selbst das kleine, windungsarme Gehirn eines Vogels reicht für diese kaum noch geistig zu nennende Leistung aus; denn Singvögel lernen gewisse Tonfolgen ganz korrekt nachpfeifen. Es handelt sich also hier um eine Specialfähigkeit von engster Umschriebenheit. Der Sprachgebrauch versteht beiläufig bemerkt, unter musikalisch beanlagt sehr verschiedenartige Dinge, die man scharf trennen sollte. Musikalisch die Alltagssprache hier mit dem nämlichen Wort bezeichnet! Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Über das Erlebte schwieg er. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Das Gewölbe bebt. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. […]

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